Asmodis Echo der Wahrnehmung | Musik | Tierstimmen-Memory | Polarlicht
Musik beurteile ich primär nach ihrem Aussehen, sekundär nach ihrem Text (falls es welchen gibt) und erst tertiär nach Rhythmik.
Insofern beginnt das von mir bevorzugte Spektrum bei der Musik nativer Völker und
endet irgendwo bei Death Metal der Gruppe "Girls under glass". Dazwischen kann
eigentlich alles vertreten sein, so auch Klassik, Pop, Folk, Rock, Country, mit
Naturgeräuschen unterlegte Stücke, Skiffle, Dixie usw.
Klassik und Jazz haben hinsichtlich der Visualisierung den Nachteil, äußerst
komplex zu sein. Elektronische Musik und Skiffle sind wesentlich einfacher zu
visualisieren, da ihre Formen sehr viel klarer und deutlicher sind - daher
beinhaltet die Galerie auch vorwiegend Ausschnitte aus diesem Bereich.
Grundsätzlich gilt für mich, daß einzelne, isolierte Geräusche (wie z. B. das Intro
zu "Kristallnaach") noch am deutlichsten und am leichtesten dargestellt werden
können - wobei jedoch dabei schon so ca. 50-80 Schritte bzw. Zwischenbilder zu
erstellen sind, welche letztlich zum Endresultat kombiniert werden.
Bei der Visualisierung von Musik entscheide ich immer "aus dem Bauch heraus", ob
ich mit dem Bild klarkommen kann. Das hängt davon ab, wie isoliert ich das Geräusch
sehe und ob meine grafischen Fähigkeiten zu dessen Darstellung ausreichen. Dabei
habe ich mich schon ein paarmal ziemlich überschätzt und dann mittendrin aufgeben
müssen - insbesondere, was Johann Sebastian Bach betrifft...
Aufgrund dieser Synästhesie bin ich musikalisch alles andere als festgelegt, was meine Mitmenschen mitunter als "furchtbaren Musikgeschmack" bezeichnen. Eigentlich sind die zu bedauern - wenn die wüssten, was ihnen entgeht...
![]() BAP: Kristallnaach |
![]() Jean Michel Jarre: Oxygene 7 |
![]() Wolfgang Amadeus Mozart: Eine kleine Nachtmusik |
![]() Mike Oldfield: Tubular Bells 2003 |
![]() Hawkwind: Silver Machine |
![]() Void Main: Penguin Planet |